BVerfG kippt Feiertagsschutz, KORSO-Vorsitzender gratuliert bfg zum juristischen Erfolg

In einem offenen Schreiben an den Bund für Geistesfreiheit bfg München und seinen Landesverband bfg Bayern gratulierte KORSO-Vorsitzender Helmut Fink dem bfg als mitgliederstärkster freigeistig-humanistischer Organisation in Bayern zu seinem juristischen Erfolg.

Am Vormittag wurde eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bekanntgegeben, nach der der bisher in Bayern geltende strenge Schutz des Karfreitags, insbesondere die damit verbundenen Einschränkungen und Verbote für Andersdenkende und Andersgläubige mit den Grundrechten unvereinbar ist. [Zur Pressemeldung des Bundesverfassungsgerichts.]

Laut Fink zeige die differenzierte Argumentation des Bundesverfassungsgerichts ebenso wie die erfreuliche Berücksichtigung der Stellungnahmen dreier im KORSO vertretener säkularer Organisationen, dass die Interessen nichtreligiöser Menschen in Deutschland zunehmend Beachtung finden. Weiter stellt der KORSO-Vorsitzende in dem Gratulationsschreiben an den bfg fest, dass die Nutzung der eigenen Weltanschauungsfreiheit hier zum Erfolg entscheidend beigetragen habe. Der neutrale Staat könne und dürfe die religiösen Bekenntnisse und Interessen nicht einseitig gegenüber den nichtreligiösen bevorzugen. Dies sei auch die gemeinsame Grundposition im KORSO.

KOMMENTAR SCHREIBEN