Strategische Partnerschaft statt Mitgliedschaft: HVD und KORSO gehen gemeinsam einen neuen Weg

In seinem Delegiertenrat am 27. März beschloss der HVD den Austritt des Bundesverbands aus dem KORSO. Eine „Spaltung“ des säkularen Spektrums bedeute dies allerdings nicht, wie HVD-Bundesvorstandsmitglied Katrin Raczynski ausdrücklich festhält. Im gemeinsamen Interview mit dem Humanistischen Pressedienst betont Raczynski „große Anerkennung für die unterschiedlichen im KORSO vertretenen Positionen, Akteure und Organisationen.“

Stattdessen planen HVD und KORSO nun eine strategische Partnerschaft. Wie eine Woche zuvor in einer Videokonferenz mit über 50 Personen aus dem säkularen Spektrum festgestellt wurde – darunter auch zahlreiche Mitglieder des HVD –, befindet sich der KORSO derzeit in einem Prozess der strukturellen Weiterentwicklung. Die strategische Partnerschaft mit dem HVD ist ein Schritt in diese Richtung, weitere Partnerschaften sollen folgen.

„Dass im säkular-humanistischen Spektrum unterschiedliche Positionen sichtbar werden, die man nicht wegdiskutieren kann, ist ein Ergebnis der bisherigen Koordinationsarbeit des KORSO. Dass man diese aber auch gar nicht wegdiskutieren muss, ist ein weiteres Ergebnis. Gegensätzliche Auffassungen sind kein Hindernis für zukünftige Zusammenarbeit, denn es existiert eine Vielzahl gemeinsamer Positionen, für die es sich kooperativ einzustehen lohnt“, hebt der KORSO-Vorsitzende Dr. Rainer Rosenzweig hervor. Er begrüßt daher die Offenheit des HVD für eine strategische Partnerschaft mit dem KORSO.

 

[Zur Pressemitteilung des HVD zum gleichen Thema.]

 

[Zum gemeinsamen Interview HVD-KORSO im hpd.]

 

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