Lebensende

Selbstbestimmung bis zuletzt

Die säkularen Organisationen sind sich der Komplexität medizinischer, ethischer und sozialer Problemlagen am Lebensende bewusst. Sie lehnen jedoch religiöse Vorgaben, die die Verfügungsgewalt der Menschen über ihr eigenes Leben grundsätzlich leugnen oder einschränken, ab. Die Autonomie der Betroffenen ist aus säkularer Sicht ein Grundwert, der nicht durch Bevormundung (Paternalismus) ausgehöhlt werden darf.

Der KORSO begrüßt die gesetzlich festgeschriebene Verbindlichkeit von Patientenverfügungen, kritisiert jedoch die jüngst in Kraft getretene Verschärfung der Gesetzeslage zum ärztlich assistierten Suizid. Hier hat die Politik eine unglückliche Regelungswut entfaltet. Der KORSO ist daher dem Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende beigetreten.